Der spektakuläre Fall des Ex-Börsenhändlers Jérôme Kerviel beschäftigt erneut die französische Justiz. Am Mittwoch begann in Versailles ein neuer Prozess um die Frage, ob Kerviel seinem einstigen Arbeitgeber Société Générale tatsächlich 4,9 Milliarden Euro Schadenersatz zahlen muss. Frankreichs Oberster Gerichtshof hatte diesen Teil von Kerviels Verurteilung gekippt, weshalb nun erneut verhandelt wird.
via Chebli Mohamed
mercredi 15 juin 2016
Windkraftgeschäfte: Siemens und Gamesa können sich nicht einigen
Auch nach monatelanger Hängepartie können sich der Industriekonzern Siemens und der spanische Gamesa-Konzern offenbar noch nich einigen. Die Spaniern dementierten an diesem Mittwoch Berichte, wonach beide Partein kurz vor einem Durchbruch für ein gemeinsames Windkraftgeschäft stünden.
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Russische Millionen-Klage gegen RWE: Gericht holt Gutachten ein
Der Rechtsstreit zwischen RWE und dem russischen Unternehmer Leonid Lebedew ist offenbar noch lange nicht entschieden: Der zuständige Senat am Oberlandesgericht Hamm will jetzt weitere Rechtsgutachten einholen. Lebedews Konzern Sintez fordert von RWE und seinem Ex-Vorstandschef Jürgen Großmann wegen eines geplatzten Geschäfts Schadensersatz von fast 700 Millionen Euro.
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Nato fordert von Russland Abzug von Truppen aus der Ukraine
Die Nato fordert von Russland den Abzug der Truppen aus der Ukraine. Russland sagt, man habe keine Truppen vor Ort. Die Nato-Forderung könnte sich aber auch auf die Krim beziehen, wo Russland vertraglich zugesichert die Schwarzmeerflotte betreibt. Es ist unklar, ob die Forderung eine Vorstufe zu einer Eskalation ist.
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Bahn-Vize Kefer verlängert seinen Vertrag nicht
Der Machtkampf an der Spitze der krisengeschüttelten Deutschen Bahn hat einem weiteren Vorstand den Job gekostet. Der stellvertretende Konzernchef Volker Kefer erklärte, er stehe für eine Verlängerung seines bis September 2017 laufenden Vertrages nicht zur Verfügung.
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Australien: Münchner Rück will Erstversicherer verkaufen
Die Münchener Rück zieht sich aus der Erstversicherung in Australien und Neuseeland zurück. Der weltgrößte Rückversicherer hat die Tochter Great Lakes Australia (GLA) zum Verkauf gestellt.
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Daimler will Autofabrik in Russland bauen
Im Raum Moskau könnte offenbar schon bald eine Daimler-Produktion starten. Das Unternehmen hat schon lange Interesse an einem Standort in Russland. Die Verhandlungen sollen bereits kurz vor dem Abschluss stehen.
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